Chronik

Im Februar 1988 wurde in Eigeninitiative einiger engagierten Kallmünzer Eltern, die Kinderbetreuung und berufliche Weiterentwicklung vereinbaren wollten, eine Krabbelstube ins Leben gerufen. Es wurde eine Wohnung angemietet und ausgestaltet. Kinder ab dem Alter von 9 Monaten bis 3 Jahren wurden dort von Fachkräften wie Erzieherin und Kinderpflegerin vormittags in einer Gruppe betreut. Die Krabbelstube diente jedoch nicht als Spielgruppe für Eltern mit Kind, sondern als Betreuungseinrichtung.

Alle Auflagen für die Anerkennung durch das Jugendamt wurden erfüllt und die Anerkennung erteilt. Als Träger der Einrichtung wurde der Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern und Kleinkindern im ländlichen Raum e.V. gegründet. Im Juni 1994 wurde die Krabbelstube von der Regierung als Integrative Krabbelstube offiziell anerkannt. Dies bietet die Möglichkeit, im Bedarfsfall bei einer Gruppengröße von maximal 10 Kindern 3 entwicklungsverzögerte oder behinderte Kinder im Vorkindergartenalter aufzunehmen. Heilpädagogisches Fachpersonal arbeitet dann nach Bedarf zusätzlich im Team mit.

Aufgrund fehlender öffentlicher Unterstützung des Marktes Kallmünz und vielen unbezahlten Arbeitsstunden der Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen musste sich der Verein damals neu orientieren. Das hartnäckige Bemühen um ein Fortbestehen der Kinderkrippe wurde 1999 belohnt. Möglich war dies nur durch das finanzielle Engagement der Stadt Burglengenfeld und die Kooperationsbereitschaft der Arbeiterwohlfahrt, die Eigentümerin des Gebäudes ist. Die Stadt Burglengenfeld übernahm die nicht unerheblichen Kosten der Renovierung des bisher ungenutzte Dachgeschosses über dem Kindergarten der AWO und hat nach den Bedürfnissen und gesetzlichen Bestimmungen für die Krabbelstube umgebaut und anschließend dem Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V. für den Betrieb der Krabbelstube mietfrei zur Nutzung überlassen.

Im September 2002 wurde eine Nachmittagsgruppe für zwei Tage eröffnet und das Team um eine Erzieherin und 2 Zusatzkkäfte erweitert.

Im Oktober 2004 konnte eine Sozialpädagogin eingestellt werden, die den ehrenamtlichen Vorstand und das Team in allen Belangen berät und unterstützt.

Im August 2006 erfolgte ein weiterer Umzug in das neue Stadthaus.

Seit Januar 2007 besteht die Kinderkrippe in den neuen Räumen mit zwei Vormittagsgruppen und einer Nachmittagsgruppe.

Seit September 2008 wurde die Nachmittagsbetreuung bzw. Ganztagsbetreuung auf drei Tage erweitert.

Seit September 2009 wird ein täglich frisch zubereitetes, kleinkindgerechtes Mittagessen angeboten.

Seit März 2011 öffnet die Krippe schon um 7.15 Uhr ihre Pforten.

Die Kommunale Musikschule zog  Pfingsten 2012 in den Örtlturm um und machte damit Platz für eine neue Gruppe. Mit Hilfe der Stadt Burglengenfeld starteten im Oktober die Umbauarbeiten, die reibungslos und zügig abliefen. Somit konnten wir wie geplant im Februar 2013 eine weitere Vormittagsgruppe eröffnen und unser Team konnte um zwei Erzieherinnen und eine Kinderpflegerin vergrößert werden.

Durch die Erweiterung auf drei Gruppen können wir seit September 2013 die Ganztagsbetreuung auch für den Donnerstag anbieten.